Andrea Gehlen - Kinderbuch. Krimi. Kurzgeschichte.
Illustration © K. J. Fritz für Jolly Books

Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Geschichten sind etwas Wunderbares. Ob man sie hört, liest, im Kino sieht oder selbst schreibt. Am liebsten erfinde ich Kindergeschichten, Kurzkrimis und short-stories. Mehr dazu finden Sie unter Termine und Veröffentlichungen.

Für Lesungsanfragen oder Nachrichten mailen Sie mir bitte unter: info@andrea-gehlen.de. Ich freue mich über Post!

WillobertDörtje

Doortje und Willobert gibt es ab März 2012 als „TING-Geschichten“ zum Lesen und Hören.

»TING – Geschichten zum Lesen und Hören« ist eine völlig neu konzipierte Bilderbuchreihe von Bertelsmann! JUNIOR Die Geschichten funktionieren als Erstlese- und Vorlesebücher. Zusammen mit dem „TING-Hörstift“ erschließt sich eine weitere Dimension. Die Figuren beginnen zu sprechen, Musik und lustige Geräusche geben den Geschichten das besondere Etwas und kleine Rätsel- und Suchaufgaben binden die kleinen Leser aktiv ein und sorgen für Spaß und Überraschungen.

Mehr Informationen über diese Bücher: http://www.wissenmedia.de/verlag/bertelsmann/labels/bertelsmann-junior/index.php

Mein Name ist Andrea Gehlen. Seit meiner Geburt 1965 hat es mir so gut in Bielefeld gefallen, dass ich nie ernsthaft das Bedürfnis hatte, auszuwandern.
Als ich fünf Jahre alt war, wusste ich genau, dass ich Märchen schreiben wollte. Es kam ein bisschen Schule dazwischen, Abitur am Oberstufenkolleg, eine Ausbildung zur Friseurin, 1001 Job, ein Ehemann und drei Kinder. Und das war alles genau richtig und gut so.

2007 war es soweit. Ich besuchte die Schreibwerkstatt von Sigrid Sierleja an der VHS-Bielefeld. Seitdem mache ich das, was ich mir lange gewünscht hatte. Schreiben!
Ab 2008 schrieb ich für das Familienmagazin Klecks. Mein allererster Kurzkrimi "Das Brombeerzimmer" gewann 2009 den zweiten Platz beim Westfalenblatt Krimiwettbewerb. Meine Geschichten erschienen in Literaturmagazinen, Anthologien und sogar auf Brötchentüten. 2011 erschienen zwei Kinderbücher mit meinen Geschichten bei JollyBooks mit wunderschönen Bildern von Johanna Fritz. "Mein blaubeerblaues Monster" und "Donnerstags rette ich Drachen". Darüber freue ich mich besonders.

Und sonst noch? Sonst bin ich Mitglied bei den "Mörderischen Schwestern" der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen, Redaktionsmitglied beim Stadtteilmagazin "Rund um den Siggi" und ehrenamtliche Vorleserin in der Stadtbibliothek Bielefeld.
Zurzeit brüte ich etwas Neues aus. Davon erzähle ich später mehr.



Referenzen


  • Meinders & Elstermann GmbH & Co. KG
    Redaktion Klecks
    www.klecks-os.de
  • KBV Verlags- und Medien-GmbH
    www.kbv-verlag.de
  • Lesefutter Jens W. Gantzel und Frank Riepe GbR
    www.lesefutter.org
  • wissenmedia in der inmediaONE] GmbH
    www.jollybooks.de
  • Der Federkiel, Literaturmagazin Düsseldorf
  • Tentakel, Literaturmagazin Bielefeld

Geschichtenzeit

Regelmäßig: Geschichtenzeit mit Klaus der Lesemaus und Andrea in der Kinderbibliothek im Amerikahaus.

17. März 2012, Leipzig:

Krimilesung auf der Buchmesse in Leipzig

Horst Bosetzky, Ralf Alex Fichtner, Andrea Gehlen, Claudia Puhlfürst, Ethel Scheffler, Uwe Schimunek, Franziska Steinhauer, Katrin Ulbrich, Mario Ulbrich. 19:00 Uhr Restaurant Paulaner, Klostergasse 4-5, 04109 Leipzig (Zentrum) Gmeiner-Krimi-Abend

21. April 2012, Bielefeld

Geschichtenzeit

Ich stelle mein neues TING-Buch "Mein blaubeerblaues Monster" vor. Ein Buch zum lesen und hören. Ihr lernt Willobert das freundliche Monster kennen. Selbst Monster haben manchmal vor etwas Angst. Was es ist, erfahrt Ihr an diesem Samstag.

11:30 Uhr, Stadtbibliothek Bielefeld, Neumarkt 33602 Bielefeld Tel.: 0521- 5150-00

03. Mai 2012, Erzgebirge

Krimitag I - Lesung für Kinder

Es lesen Andrea Gehlen, Stephan Hähnel

10:00 Uhr, Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz, Klosterstraße 5, 09456 Annaberg-Buchholz

näheres: MORDOST

03. Mai 2012, Erzgebirge

Krimitag II - Lesung für Kinder

Es lesen Andrea Gehlen, Stephan Hähnel

14:30 Uhr, Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz, Klosterstraße 5, 09456 Annaberg-Buchholz

näheres: MORDOST

04. Mai 2012, Zwickau

Mords-Abend III

Es lesen Andrea Gehlen, Stephan Hähnel, Claudia Puhlfürst, Uwe Vöhl

19:00 Uhr, Priesterhäuser Zwickau, Domhof 5-8, 08056 Zwickau

näheres: MORDOST

12. Mai 2012, Werdau

Die lange Nacht der kurzen Krimis II

Es lesen Ralf Alex Fichtner, Claudia Puhlfürst, Steffen Mohr, Sylke Tannhäuser-Gerstner, Wolfgang Schüler, Andrea Gehlen

19:00 Uhr, Hotel Katharinenhof Katharinenstraße 18 08412 Werdau

näheres: MORDOST

6. August 2012, Gütersloh

Mörderische Canapés Kriminelle Häppchen im Café Ankoné

In gemütlicher Atmosphäre servieren Christiane Güth und ich kriminelle Kurzgeschichten zu leckeren Häppchen. Vom besonderen Blind Date bis zum Tod an der Trinkhalle – spannende Unterhaltung in erlesenem Ambiente. Café Ankoné, Friedrichstraße 3, 33330 Gütersloh, Telefon 05241/2120727

Alles über Sachsens Krimifestival Mordost

Die 7. Ostdeutschen Krimitage: MORDOST

Das Brombeerzimmer

Schon wieder dieser Traum. Schwarze Wolken hängen wie römische Galeeren über der Lichtung und spucken Regen aus ihren Tentakeln. Am Ende der Grünfläche steht jemand vor einer Hecke. Der Regen gibt seinem Mantel scharfe Kanten und das weiße Licht des Blitzes zeichnet ihn als Schattenspiel - eine große Saatkrähe. Langsam dreht er sich um.

Schweißgebadet wacht Rosalba auf. Sie geht ins Bad, in dem ihr pickliger Sohn die Handtücher auf den Boden geworfen hat und die Zahnpastatube halb ausgequetscht im Waschbecken liegt. Der Badezimmerteppich ist zur Hälfte durchnässt und Rosalbas Socken jetzt auch. Sie will pinkeln und lässt sich schwer auf den gesprungenen Toilettensitz fallen. Sie spürt kalte Flüssigkeit unter ihren Oberschenkeln. Auf dem Badezimmerspiegel mit dem Neonring prangt ein mit Lippenstift hingeschmiertes "Fuck You". Die verwaiste Munddusche ist mit gebrauchten Anti-Akne Pads verziert. Sie bindet ihre grau-blonden Haare ungebürstet mit einem Gefriergummi zusammen, spült den schlechten Geschmack mit Mundwasser den Ausguss hinunter und geht in die Küche.

Die Kanne der Kaffeemaschine liegt zerbrochen im Spülbecken. Rosalba nimmt sich die Tasse von der Fensterbank aus Marmorimitat und trinkt die braune Pfütze, die noch vom Vortag übrig geblieben ist.

Warum kommt die Katze eigentlich nicht mehr? Nicht dass sie diesen Streuner übermäßig liebt, aber sie hat sich an ihn gewöhnt. Seine meergrünen Augen, das streichelseidige schwarze Fell, dass in der Sonne rötlich schimmert, sein wohliges Schnurren, wenn er ihren Schoß wärmt. Sein Platz auf dem marokkanischen Hocker, den sie sich vor zwanzig Jahren von der Hochzeitsreise mitgebracht hat, ist seit einer Woche leer. Zu leer.

Rosalba zwängt ihre ausladenden Kurven in die verbeulte Jogginghose und zieht das Sweatshirt mit den Strasssteinchen über. Sie hat sich gerade den Schlüssel vom Brett unter der kaputten Kuckucksuhr geschnappt, als es klingelt. Post. Nicht für sie. War ja klar. Für den Nachbarn, Herrn Schwarz. Natürlich nimmt sie es an. Ja, sie bringt es später rüber. Nein, keine Ahnung er wird wohl arbeiten. Seine Frau auch. Einen schönen Tag noch.

...

Mein blaubeerblaues Monster

Manchmal passiert etwas Besonderes. Zum Beispiel dass jemand einen Goldschatz oder ein Dinosaurierskelett im Garten findet. Aber das war es nicht. Mir, Niklas Hase, Schnurrbartweg 7 in Duderstadt, ist ein blaues Wunder begegnet. Ein haariges blaues Wunder. Doch ich erzähle lieber von Anfang an.

Bestimmt gibt es auch in anderen Städten jemanden wie Brandolf, aber ich bin sicher, in Duderstadt ist kein Kind so fies wie er. Er scheint auf dem Spielplatz zu wohnen, denn er ist immer da, wenn ich komme. Es war so eklig, die Nacktschnecken die er in meine Jackentasche gestopft hat, wieder herauszuholen. Manchmal klebt er Kaugummis in unsere Haare. Besonders lustig findet er es, leere Dosen an den Schwanz vom dicken Kater zu binden, sodass der mit Höllengetöse kreuz und quer über den Spielplatz rast. Bei Brandolf weiß man nie, was er sich als Nächstes ausdenkt. Nur dass es nichts Gutes ist.

An dem Tag als ich dem blauen Wunder begegnete, saß Brandolf auf seinem Spielplatzüberwachungsturm, der alten Kastanie. Von oben rief er mir zu: ?Na, Niklas bei dir ist ja ganz schön die Luft raus?. Ich schaute zu meinem Rad hinüber. Die Reifen waren so platt wie zwei nasse Waschlappen. Am liebsten hätte ich es ihm heimgezahlt. Aber an Brandolf kommt keiner ran. Erstens, weil er meist oben im Baum sitzt und zweitens, weil er so stark ist.

Ich fand, Brandolf hatte genug Spaß gehabt. So schnell wie möglich sollte wieder Luft in meine Reifen kommen. Aber die Fahrradpumpe klemmte nicht an ihrem Platz. So blieb mir nichts anderes übrig, als mein Rad nach Hause zu schieben und die Pumpe aus dem Schuppen zu nehmen.

Durch das staubige Fenster schien die Sonne auf grüne Gurken im Glas, eine Dose mit Blaubeerkeksen und allerhand Krimskrams. Nur die Fahrradpumpe war nirgends zu finden. Niklas Hase, sagte ich streng zu mir selbst, denk nach! Wo hast du das verflixte Ding zum letzten Mal gesehen?

Oft findet man die tollsten Sachen, während man etwas anderes sucht. Aber mit einer Tür auf der Rückseite unseres Holzschuppens hatte ich nicht gerechnet. Nur seltsam, dass sie mir vorher nie aufgefallen war. Vorsichtig legte ich mein Ohr an das raue Holz und hörte hinter der Tür eine tiefe Stimme murmeln: ?Ich armer kleiner Willobert. Muss wieder in diesem langweiligen Schuppen sein.? Wer war denn bloß Willobert und was war sonst noch hinter der Tür? Meine Knie fühlten sich an wie Wackelpudding. Vor Aufregung wäre ich fast auf einen alten Wecker mit gesprungenem Glas getreten. Würde ich nicht Niklas Hase heißen, wäre ich vielleicht einfach davon gelaufen. Aber ich nahm all meinen Mut zusammen und öffnete langsam die Tür. Sie quietschte schauerlich.

KrimiToGo

Mehr Leseproben und KrimiToGo finden Sie auf meinem Blog.

Januar 2012: "Donnerstags rette ich Drachen"

Teil der "Jolly Books" Kinderbuchreihe vom Wissenmedia Verlag .Mit tollen Illustrationen von K. Johanna Fritz. mehr Informationen.

Winter 2011: "Panzer & Rosenkranz"

"Panzer & Rosenkranz" die Ermittler auf acht Pfoten, ein Rätselkrimi für Kinder. Erschienen im "Magazin rund um den Siggi No 5".

April 2011: "Mein blaubeerblaues Monster"

Teil der "Jolly Books" Kinderbuchreihe vom Wissenmedia Verlag.Mit tollen Illustrationen von K. Johanna Fritz. mehr Informationen.

Januar 2011: "Annika nicht"

"Annika nicht", diesmal im Bielefelder Literaturmagazin "Tentakel".

Sommer 2010: "Immer Wieder Sonntags"

"Immer Wieder Sonntags" in der Bielefelder Lokalzeitschrift "Rund um den Siggi - das Magazin".

Zum Lesen hier klicken (gescanntes JPG).

Mai 2010: "Kopfkino"

"Kopfkino" in der zweiten Ausgabe des Bielefelder Literaturmagazins "Tentakel".

April 2010: "Nachkriegsbrief"

Der "Nachkriegsbrief" erscheint im Düsseldorfer Literaturmagazin "Der Federkiel".

Winter 2009: "Darjeeling"

"Darjeeling" auf den tollen Tüten von Lesefutter. Zum Lesen klicken Sie bitte auf die Brötchentüte links.

Die Tüten sind in ausgewählten Brötchen- und Buchhandlungen zu haben.

Herbst 2009: "Nachkriegsbrief"

"Nachkriegsbrief" im Bielefelder Literaturmagazin "Tentakel".

Sommer 2009: "Annika nicht"

Frühstück ist für viele die schönste Tageszeit. Darum freue ich mich besonders, dass meine Geschichte "Annika nicht" im Verlag Lesefutter erscheint. Auf Brötchentüten zum Frühstück, oder Abendbrot, oder auch zwischendurch...

Die Tüten sind in ausgewählten Brötchen- und Buchhandlungen zu haben. Um die Geschichte zu lesen, klicken Sie bitte auf die nebenstehende Brötchentüte.

20. Februar 2009: "Das Brombeerzimmer"

"Das Brombeerzimmer" erscheint in der Anthologie "OWL KRIMINELL" im KBV-Verlag. Herausgeber sind Claudia Puhlfürst und Uwe Voehl.


bald mehr ...